Donnerstag, 22. Juni 2017

DNA





DNA
Yrsa Sigurdardóttir
Thriller
btb Verlag
ISBN 978-3442756568
Inhalt

Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.

Ein Krimi, wieder kein Thriller

Nachdem ich die ersten beiden Teile in der Dora-Reihe gelesen habe und total begeistert war, habe ich auch „Geisterfjord“ gelesen und war auch hin und weg.
Die Dora Reihe ist witzig, spritzig und spannend. Geisterfjord war anders, aber trotzdem spannend und auch gruselig. Daher war ich jetzt auf „DNA“ so gespannt und habe mich auch total darauf gefreut und war umso glücklicher, als ich das Buch sogar als Rezensionsexemplar bekommen habe, ich konnte es gar nicht abwarten zu lesen. Ich bin quasi im Yrsa-Fieber.

Tja, aber dann gab es den Dämpfer. Denn dieses Buch ist komplett anders als die Dora Reihe und Geisterfjord, man kann es überhaupt nicht vergleichen. Es hat weder die Leichtigkeit wie in der Dora-Reihe, was dem eine besondere Note gibt, noch die spannende und gruselige Art von Geisterfjord.
Auch ist es wieder mal kein Thriller, sondern einfach nur ein Krimi, nur wegen der etwas genaueren Beschreibung der Todesart, muss man es nicht als Thriller betiteln. Auch wird hier nichts besonders brutal blutig beschrieben, da fehlt noch einiges bis dahin.
Endlose Ermittlungsarbeiten die zu nichts führen, langweilen leider Streckenweise. Außerdem, irgendwie wusste ich am Ende gar nicht so genau wie jetzt der Fall gelöst wurde. Denn das wurde er nicht durch Zeugen, oder Beweisen, sondern durch einen blöden Zufall der gar nix mit dem Fall zu tun hat. Ziemlich dünn und auch unbefriedigend, denn ich hatte mich durch den Krimi gekämpft und dann war die ganze Ermittlungsarbeit umsonst.

Huldar, der Ermittler, verliert sich zu oft in seinen Gedanken, so dass ich teilweise viel von ihm überblättert habe. Die Zwischenmenschlichen Beziehungen wurden hier deutlich mehrmals intensiv thematisiert. Mir war er auch nicht sonderlich sympathisch, auch mit den anderen Charakteren konnte ich nicht warm werden.

ABER TROTZDEM
Die Story aber war Klasse! Beklemmend und die einleitende Szene im Buch hat mein Mutterherz mal wieder weinen lassen, das ist so grausam und traurig!
Bis zum Ende wusste ich mal wieder nicht wer der Mörder war! Ich dachte erst ich wüsste es und dachte mir schon fast "das war jetzt aber zu auffällig" und war schon enttäuscht über diese Auflösung, aber NEIN! Ich lag falsch und es kam anders als Gedacht! Danke Für diese grandiose Irreführung!

Man darf hier wieder nicht mit dem Gedanken an einen Thriller das Buch lesen, denn dann wird man leider enttäuscht, denn große Spannung kommt hier nur kurz auf.

Also es war gut. Hatte aber ordentliche Längen drin, manche Gedankengänge von Huldar, dem Ermittler, habe ich überflogen. Hier wurde viel auf nebensächliches Wert gelegt. Es ist ganz anders von der Art her als die Dora-Reihe, die ist spritzig, witzig und macht Spaß. DNA war ein KRIMI, etwas trocken, mir fehlte da das gewisse Etwas. Die Story aber ist Klasse, die Auflösung da auch wieder gut gemacht. Es ist NICHT wie Geisterfjord, oder die Dora Reihe, man könnte auch fast meinen es ist ein anderer Autor!

3 von 5 Punkten

Mittwoch, 7. Juni 2017

Geständnisse






Geständnisse
Kanae Minato
Roman
C. Bertelsmann
ISBN 978-3570102909
Rezensionsexemplar


Inhalt
Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt.

Bitterböse und tieftraurige Geschichte

Die Lehrerin erlebt das Schlimmste was eine Mutter durchmachen kann, sie muss ihre Tochter zu Grabe tragen. Niemand sollte es erleben müssen das eigene Kind zu verlieren.
Das schlimme an der ganzen Sache ist auch noch, dass zwei ihrer Schüler an dem Tod der Tochter Schuld sind. Es ist einfach nur krank als im Verlauf des Buches aufgedeckt wird wie es dazu kam, denn es ist ein tragischer Unfall, sondern eine bitterböse geplante Geschichte. In der man denkt, dass einer der Beiden mehr als der Andere Schuld ist, aber es löst sich anders auf und ist umso erschreckender.

Der Schreibstil war am Anfang, als die Lehrerin ihren Monolog hält, echt gewöhnungsbedürftig. Ich hatte es schwer rein zu kommen. Mich verwundert, dass das Buch von japanisch ins englische und von da aus ins Deutsche Übersetzt wurde, ich glaube dadurch geht auch einiges verloren und vielleicht war der Schreibstil deshalb etwas schwierig. Man hätte eher aus dem japanischen ins Deutsche übersetzten sollen.
Trotzdem liest es sich schnell, denn mit nur 272 Seiten ist es echt nicht zu lang und aufwändig. Ich finde es auch nicht besonders anspruchsvoll.

Im weiteren Verlauf wechseln die Perspektiven zwischen den vielen Beteiligten Personen, um den Leser die ganze Tragweite und Komplexität der Tat nahe zu bringen.
Diese Wechsel fand ich gut und total passend, das macht es leichter zu verstehen.
Jedoch finde ich es irgendwie nicht ganz stimmig, etwas zu konstruiert und irgendwie nicht ganz glaubwürdig. Natürlich ist die Lehrerin im Rachewahn, was auch völlig verständlich ist, aber ob das alles so durchführbar wäre? Ich weiß nicht.

Ich meine, wie bitte können Jugendliche auf diese kranke Idee kommen einen Menschen, dann auch noch ein kleines Mädchen zu ermorden. Gut, sowas hat man schon leider öfter gelesen. Aber dann noch die Reaktion der Lehrerin..

Die Jugendlichen sind psychisch einfach nur krank, unglaublich. Und davon gleich zwei in einer Klasse die sich finden und dann diese schreckliche Tat begehen. Wie hoch liegt da die Wahrscheinlichkeit?

Tja, soviel habe ich jetzt nicht dazu zu schreiben, es lässt sich nicht so sehr analysieren, weil es ja auch nicht sonderlich viele Seiten hatte.
Man kann es als Zeitvertreib lesen, aber sollte nicht zu viel erwarten. Insgesamt hat es mich nicht sonderlich vom Hocker gehauen.

3 von 5 Punkten

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Sonntag, 4. Juni 2017

Das gefrorene Licht






Das gefrorene Licht
Yrsa Sigurdardóttir
Thriller, laut Angabe des Verlages
in der alten Auflage aber ein Island-Krimi
btb Verlag
Zweiter Band in der Dora Reihe
ISBN 978-3442714407 

Inhat

Sommer 2006, im Westen von Island. Auf der Halbinsel Snæfellsnes wird die Architektin eines Wellness-Hotels tot am Strand gefunden. Sie wurde vergewaltigt und brutal erschlagen, in ihren Fußsohlen stecken Nadeln. Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir findet heraus, dass die Ermordete sich sehr für die Geschichte der verlassenen Gegend interessiert hat. Vor vielen Jahrzehnten standen auf dem Hotelgrundstück die Höfe zweier Brüder. Offenbar ist sie auf ein unaussprechliches Familiengeheimnis gestoßen …

Ein spannender Krimi mit einer kleinen gruseligen Note

Ich habe den ersten Abschnitt gelesen und ich hatte Tränen in den Augen, das war eine sehr bewegende Szene. Mein Mutterherz hat geschmerzt, schrecklich. Ein schreckliches Verbrechen in der Vergangenheit, danach geht es mit der Gegenwart weiter.

Dora wird von einem Mandanten um Hilfe gebeten, weil es in seinem Hotel spuken soll. Sie weiß zwar nicht wie sie ihm helfen kann, aber sieht es als kurzen Urlaubstrip und reist in das „Spukhotel“.
Da ist auch schon der erste Mord und Dora ermittelt einfach spontan, um ihren Mandanten, der sehr verdächtig scheint, zu helfen. Sie erinnert mich irgendwie dabei an diese Frau aus „Mord ist ihr Hobby“. Etwas penetrant, aber trotzdem amüsant.
Und dann kommt auch endlich Matthias dazu, ihr deutscher Freund, der so quasi jedes Klischee bedient. Er ist einfach sympathisch und bringt mit seiner Art noch mal ordentlich Schwung rein.
Stellenweise zieht sich die Handlung etwas, aber trotzdem kommt immer wieder Spannung auf, auch ist die ganze Familiengeschichte um das Hotel, die Dora noch aufdeckt, sehr interessant.

Ich finde es hier sehr gut, dass es nicht, wie die üblichen Krimis, sich ewig mit den trockenen Ermittlungsarbeiten aufhält. Denn neben den Ermittlungen von Dora geht es noch um eine dunkle Familiengeschichte die sie aufdeckt, brutale Morde, mystische gruseleien und um die nicht weniger komplizierte Familie von Dora. Mit ihrem Ex-Mann und ihren zwei Kindern hat Dora auch schon viel zu tun und es wird nicht einfacher.

Bis zum Schluss hatte ich wirklich keinen blassen Schimmer wie das ganze aufgelöst wird. Dass es natürlich nicht wirklich spukt war mir klar und wie das aufgelöst wird ist echt einfach.

Ich kann diesen zweiten Band in der Dora Reihe wieder nur empfehlen, es enthält genug Krimi, Spannung, Grusel und auch eine gute Portion Witz. Hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten. Ich bin einfach erneut begeistert und werde auf jeden Fall wieder den dritten Teil lesen. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen auf Dora und ihrer Familie. Ich liebe Matthias!

5 von 5 Punkten

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Sonntag, 14. Mai 2017

Die Vermissten





Die Vermissten

Caroline Eriksson
Thriller
Penguin Verlag
ISBN 978-3328100386
(Rezensionsexemplar)

Inhalt

Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden neugierig auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht sich Greta auf die Suche – doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur … In ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar, dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun?

Wo bleibt die Spannung?

Tja, also ich muss leider sagen dass für hier keinerlei Spannung aufkam. Der Anfang, der ja auch schon im Klappentext beschrieben ist, ist vielversprechend und in dieser Szene weinte mein Mutterherz und ich hatte schon die Befürchtung, dass ich das Buch vielleicht gar nicht lesen kann, da es mir vielleicht zu Nahe gehen würde. Aber die Befürchtung war ganz unbegründet.
Denn danach passierte einfach gar nichts mehr und die Geschichte dümpelte so vor sich hin. Das Verhalten von Greta fand ich überhaupt nicht nachvollziehbar. Es vergeht eine Ewigkeit bis sie zur Polizei geht, bis dahin ist kann ich einfach ihre Handlungen nur teilweise verstehen. Völlig wirr und sinnlos agiert Greta, soll wohl ihre psychische Instabilität zeigen.

Und bitte was sollten jetzt die Jugendlichen in der Geschichte? Ich habe nicht ganz verstanden was das sollte. Sollte die Botschaft dahinter wichtig sein? Naja, hätte man auch weglassen können.

Dann geht sie ENDLICH zur Polizei, irgendwie auch völlig merkwürdig. Dann, als sie von der Polizei weg ist, ruft die Beamtin Greta an und da sagt die Beamtin was. BÄÄÄÄÄM, dachte ich!! Da kommt jetzt die Wendung, hier kommt jetzt Spannung auf!!
Aber nein, nix. Eine Leserin meiner Bücherseite drückte es so aus „Hier ist aus Versehen Spannung aufgekommen!“ und sie hat Recht! Es war ein Versehen, denn das ist der Autorin nicht nochmal passiert.

DAS Familiengeheimnis von Greta ist jetzt auch nicht gerade schwer zu durchschauen und hat leider auch keine Spannung, in den Thriller gebracht.

Und das Ende fand ich leider auch nicht gut. Das sind ziemlich kranke Menschen in dem Buch.

Die Schreibweise war auch sehr einfach und dadurch hatte man das Buch auch sehr schnell durchgelesen.

Leider kann ich es nicht empfehlen.

1 von 5 Punkten

Falls es jemand trotzdem kaufen möchte, oder sich einfach die schlechten Bewertungen durchlesen möchte kann das hier Amazon

Rat der Neun - Gezeichnet





Rat der Neun - Gezeichnet

Veronica Roth
Jugendbuch ab 14
cbt
ISBN 978-3570164983

(Rezensionsexemplar als eBook)

Inhalt

In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …

Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in seinen Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.


Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …

Besser als die Bestimmung-Reihe

Das Buch habe ich schnell durch gehabt, denn man wurde direkt in die Geschichte gezogen. Der Schreibstil war einfach und lies sich gut lesen. Man flog von Satz zu Satz.
Hat mir echt gut gefallen. Die Bestimmung Reihe hatte ich mal angefangen, aber die hat mir so gar nicht gefallen, der Schreibstil war nichts für mich. (Die Filme waren definitiv besser!)
Ich dachte mir aber dass ich es jetzt noch mal mit der Autorin probiere.
Mit den Protagonisten wurde ich schnell warm und ich muss sagen Cyra war mir auf eine gewisse schräge Art sympathisch. So wie Sie mit Akos zusammen ist, merkt man wie sie eigentlich ein ganz normales Mädchen ist. Sie wurde nur durch Ihren Bruder völlig unterdrückt und gequält.
Gefangen in Ihrem Selbstmitleid lässt sie sich von ihrem Bruder benutzen als Waffe.

Akos lässt sich von seinem Schicksal völlig einnehmen, ohne es in Frage zu stellen, oder zu versuchen es zu ändern. er ist auch in Selbstmitleid gefangen, aber Seine Gabe führt ihn dann zu Cyra und zusammen helfen sie sich aus dem Zustand der Resignation raus.

Mit Ryzek, Cyras Bruder, bekommt man einen richtig schönen klassischen Bösewicht vorgesetzt. Rücksichtslos, seine Schwester benutzt er als Waffe, da er selber sich nicht die Hände schmutzig machen will.

Die Welt, die die Autorin schafft ist komplex und gut durchdacht. Ich konnte mir das ganze sehr gut vorstellen.
Die Sache mit dem „Strom“ habe ich jetzt nicht ganz verstanden, aber hat mich jetzt nicht beim Lesen gestört. Die Gaben spielen eine große Rolle, wie auch einzelne Schicksale, die von Orakeln vorausgesagt werden und unumstößlich sind. Eine komplizierte Sache, die sich aber beim Lesen irgendwie von alleine erklärt und man automatisch für stimmig hält. Es ist halt nicht einfach, wenn es darum geht, dass jemand in die Zukunft sehen kann, das in einen guten logischen Rahmen zu bringen, aber die Autorin bekommt es gut hin, dass man den Erklärungen folgen kann und auch stimmig findet.

Die Story ist gut, es zieht sich durch das ganze Buch eine etwas düstere Stimmung, was auch gut zu den Protagonisten und der kriegerischen Stimmung zwischen den zwei Völkern auf dem Planeten passt. Man bekommt auch viele Informationen über die vielen Völker und Planeten, manchmal ein bisschen zu viel.
Stellenweise hat die Geschichte auch lange Durststrecken. denn irgendwie musste ich doch feststellen, dass eigentlich überhaupt nicht viel passiert ist.
In der Mitte des Buches passiert einfach nichts nennenswertes, so dass man einiges auch einfach hätte weglassen können. Da war auch der Punkt an dem ich manchmal das Gefühl hatte ich würde nicht weiter kommen.
Spannende Passagen waren gut, hätten aber noch gerne mehr davon dabei sein können.

Für mich fühlte es als eine Einleitung zur eigentlichen Story, die jetzt im zweiten Band folgt!
Hoffentlich legt Veronica Roth da in Sachen Spannung noch mal einen Zahn zu. Das könnte der zweite Band ordentlich vertragen.

Die Erzählweise ändert sich manchmal, mal ist ein Kapitel in der Ich-Perspektive von Cyra geschrieben, mal aus der Sicht von Akos in der allwissenden Erzähler Perspektive. Verwirrte mich manchmal, denn es wechselte sich nicht regelmäßig ab. Aber es passte sehr gut.

Also, ich fand das Buch gut. Trotz der vielen Strecken die ohne Spannung waren. Das Ende des Buches verspricht eine aufregende Fortsetzung und ich hoffe, dass diese spannender wird! Man wird jetzt auch zum Glück nicht mit einem gemeinen Cliffhanger zurückgelassen.
Im gesamten hat mich das Buch gut unterhalten.

3 von 5 Punkten

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