Mittwoch, 2. November 2016

Gamemaster Trilogie






Gamemaster Das Spiel ist aus (Band III)
James Dashner
Roman/Jugendbuch
cbt
ISBN 978-3570309636 

Inhalt
Aus den Spielen im VirtNet ist tödlicher Ernst geworden. denn der Cyber-Terrorist Kaine hat sein Ziel fast erreicht: Die Grenzen zwischen der realen Welt und dem VirtNet verschwimmen unaufhaltsam, und der alleinigen Cyberherrschaft von Kaine steht fast nichts mehr im Weg. Michael und seine Freunde sind die einzigen, die den mutierten Tangenten Kaine noch aufhalten können. Doch dafür muss Michael endlich herausfinden, wer seine Freunde wirklich sind …

Ich habe die Maze Runner Trilogie von James Dashner verschlungen, und hatte mich auf diese Trilogie auch gefreut. Zwar ist diese Trilogie hier nicht schlecht, aber man muss sich auf eine ganz andere Art von Schreibstil einstellen.
Da es hier um virtuelle Spiele geht muss man sich auch auf die Programmiersprache einlassen, Fachbegriffe die mir gar nichts sagten waren hier ständig zu lesen. Das hat mich beim Lesen sehr gebremst, zumal ich Begriffe versucht habe zu googeln  und die gar nicht finden konnte. Da vermute ich hat sich der Autor selber was ausgedacht, aber es leider verpasst dem Leser zu erklären was er damit sagen will.
Auch die Szenen in denen die „Spieler“ sich konzentrieren und den „Code“ lesen um den zu haken, irgendwie war das nichts für mich. Da ich mir das alles nicht vorstellen konnte. Ich bin dafür wahrscheinlich nicht genug „Computerfreak“.
Die Storyidee ist aber sehr gut. Nachher weiß man einfach nicht mehr, was ist Realität und was ist Traum. Oder ein Traum in einem Traum…? Es geht sehr tief!
Überrascht war ich auch von den doch äußerst brutalen Szenen, das hatte ich jetzt bei einem Jugendbuch nicht erwartet. Da war ich doch etwas verwirrt und fand ich jetzt auch überhaupt nicht passend.
Die Figur Michael ist zwar im Mittelpunkt, aber irgendwie wurde ich mit ihm nicht warm. Ich mochte ihn einfach nicht, kann aber gar nicht genau fest machen woran das lag. Die Freunde von ihm blieben völlig blass, ohne Struktur, trotz dass die Beiden ja ständig an seiner Seite waren. Wie sehen die drei überhaupt aus? Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, hat der Autor die drei äußerlich beschrieben? Ich glaube nein.
Diese ganze Welt ums VirtNet konnte ich mir beim besten Willen einfach nicht vorstellen, mir war das alles zu abstrakt.

Diese Trilogie konnte mich nicht überzeugen, schade.

Leider nur 2 von 3 Punkten

Isch des Bio? Eine Prenzlschwäbin erzählt aus ihrem Kiez





Isch des Bio? Eine Prenzlschwäbin erzählt aus ihrem Kiez
Bärbel Stolz
Humor
Goldmann
ISBN 978-3442175970


Inhalt
„Bruno-Hugo-Luis, iss dei Dinkelstange, wir müsse jetzt zum Tuba-Unterricht!“
Mit bissigem Witz philosophiert Bärbel Stolz als „Prenzlschwäbin“ über das bunte Treiben im Berliner In-Viertel Prenzlauer Berg. Zwischen Mandelmilch-Cortados und Bio-Regio-Currywurst hält sie dabei allen den Spiegel vor: den empörten Berlinern, den besserwisserischen Schwaben und jenen, die sich frei von spießigen Klischees fühlen. Denn ein bisschen schwäbisch sind wir doch alle, und wer kann bei Maultaschen und Spätzle schon ernsthaft widerstehen?

Eine leichte Lektüre, nett für Zwischendurch

Ein nettes Buch mit vielen kleinen Kapiteln über Geschichten aus dem Alltag. Natürlich völlig überspitzt, manchmal auch einfach zu sehr. Die einzelnen Kapitel sind nett und man kann auch mal schmunzeln, aber die einzelnen Szenen sind leider recht flach gehalten. Da könnte schon etwas mehr Inhalt rein.
Leider weiß ich nicht warum es ein SPIEGEL Bestseller geworden ist, denn so gut ist es leider nicht. Ich habe es als Zweitbuch gelesen und hatte es trotzdem schnell durch. Die Videos zu diesem Buch habe ich mir auch angesehen, aber auch die brachten mich nicht wirklich zum Lachen. Es ist anscheinend nicht mein Humor, zu sehr erzwungen wirkt mir das Ganze.
Humor ist einfach eine Geschmackssache, da können Welten dazwischen liegen.

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar bekommen und mich auch darüber gefreut. Nur war es leider doch nichts für mich.
Vielleicht muss man Schwabe sein um es witzig zu finden.

Leider nur 2 von 5 Punkten