Freitag, 22. Januar 2016

Zoo (Fernesehserie) ProSieben




Zoo (Fernsehserie)
(Folge 1-2-3)
ProSieben mittwochs 20:15Uhr


Handlung
(Quelle Wikipedia)

 

Tierangriffe auf Menschen haben immer mehr zugenommen. Dies hat auch der Biologe Jackson Oz erkannt, der glaubt, dass sich die gesamte Tierwelt gegen die Menschheit verbündet hat. Bereits sein Vater hat diese Vermutung gehabt, aber niemand wollte ihm glauben. In einem Safari-Camp in Botswana findet Oz gemeinsam mit seinem Freund und Kollegen Abraham Kenyatta einen von aggressiven Löwen überfallenen Jeep mit der überlebenden Chloe Tousignant. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Ursache.
Gleichzeitig in Los Angeles: Die Journalistin Jamie Campbell hat die Vermutung, dass der Biotech- und Tierfutterkonzern Reiden Global etwas mit dem auffälligen Verhalten der Tiere zu tun hat, da zwei Löwen aus dem Zoo ausgebrochen sind und Jagd auf die Bewohner gemacht haben. Sie wendet sich an den Tierforscher Mitch Morgan mit dessen Hilfe sie sich auf die Suche nach den Raubkatzen macht.


Gute Grundidee, aber schlecht umgesetzt

Ich habe mir diese neue Serie angeschaut, da ich die Vorschau und die Grundidee sehr spannend fand.
Die Idee, dass die Tiere einen Aufstand anzetteln, sich gegen uns Menschen durchsetzten und endlich zurückschlagen, warum nicht. Ziemlich beängstigend und gerade deswegen war ich so neugierig.


Tja, aber die Serie ist jetzt nicht unbedingt das was ich mir erhofft hatte, manche Dinge waren schon ziemlich lächerlich.

Erst mal das Problem, wie kommen auf einmal alle Tiere auf der Welt gleichzeitig auf die Idee "Jetzt! Schlagen wir zurück!"? Mein nicht ernst gemeinter Vorschlag zu Beginn, `Telepathisch` Tja, und genau das ist die Lösung. Die Tiere fangen an mit Gedanken miteinander zu kommunizieren. Tja, der Autor fand diese Idee nicht witzig sondern als einleuchtend. 

Jetzt kommt ein neues Problem auf, warum können die Tiere auf einmal untereinander telepathisch kommunizieren? Hierzu die Lösung, eine Firma bringt Chemikalien/Bakterien in Umlauf, in Futtermittel für Zoos, in Futter für jedes Haustier, Medikamente, in jedem Produkt. Aber wie kommen Tiere in der freien Wildbahn an diese Chemikalie/Bakterie? Es werden Chemikalien einfach von Flugzeugen abgeworfen, oder einfach ins Meer abgelassen. Das hat auch anscheinend niemand mitbekommen, sondern eine Journalistin muss das erst mal recherchieren.
Die Frage Warum diese Firma das macht wird wahrscheinlich im Laufe der Serie geklärt werden, über diese Lösung bin ich gespannt.


Das nächste was mir nicht so gefallen hat, ist der "verrückte Professor" auf einer einsamen Insel, der dort seine Experimente durchführt. Niemand der ihn ernst nimmt mit seiner Theorie, verlassen von Frau und Freunden, verstoßen von seiner Universität. Er hat das alles vorausgesagt, aber niemand hat ihm geglaubt, jetzt ist er tot und kann niemanden mehr helfen, nur sein Sohn versucht jetzt die Welt zu retten. Sehr Klischeehaft.

Und jetzt kommt der geheimnisvolle Mann im Anzug dazu, der alles über diesen Sohn, einer Überlebenden, der Journalistin und dem Mediziner weiß, sehr mysteriös das Ganze. Er trommelt diese Personen zusammen um den Aufstand der Tiere zu bezwingen. Woher wusste er das jetzt alles? Warum wurde dann nicht schon vorher was dagegen gemacht?
Das sind dann die weiteren Fragen die im weiteren Verlauf der Serie dann hoffentlich geklärt werden.


Der „trotzige Blick“, was soll das sein? Die Erkenntnis der Tiere dass sie sich gegen uns wehren können. Aha, ok. Jetzt hat man, finde ich, da kein Unterschied gesehen.

Also für den reinen Zeitvertreib reicht die Serie völlig. Sie ist jetzt nichts anspruchsvolles, Spannung fehlt mir leider auch. 


3 von 5 Punkten

Mittwoch, 13. Januar 2016

Der Übergang (Band I der Passage-Trilogie)






Der Übergang (Band I)
Justin Cronin
Roman
Goldmann
ISBN 978-3442469376


Inhalt
Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI-Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.

Spannende Geschichte, über ein Mädchen mit besonderen Fähigkeiten

Als ich mir den Klappentext durchgelesen hatte fand ich die Geschichte echt spannend und ich war gespannt um was es genau geht. Aber dass es um Vampire/Virals geht, damit hatte ich nicht gerechnet. Gut, dies fand ich jetzt nicht so schlimm, trotzdem etwas irreführend der Klappentext. Den hätte man dann auch anders machen können.

Die Geschichte um Amy ist sehr spannend, man lernt sie kennen und die düstere Aura um sie herum ist spürbar. Alle Protagonisten werden gut beschrieben und man kann diese sich gut vorstellen. Der Schreibstil ist flüssig und das ganze Buch liest sich in einem Rutsch weg, man merk die über 1000 Seiten gar nicht, sie fliegen nur so weg. Je nachdem aus welcher Sicht das Buch gerade geschrieben ist, ändert sich auch ein bisschen die Art des Schreibstils, was dem Buch seine Spannung verleiht. Die verschiedenen Erzählstränge, Zeitsprünge und Rückblenden können den Leser manchmal verwirren, man muss schon beim Lesen den Überblick behalten, sich einfach berieseln lassen geht bei diesem Roman nicht.

1000 Seiten, das kann erst mal deprimieren, wenn man das Buch in der Hand hält, aber es lohnt sich wirklich. Cronin bringt die düstere Endzeitstimmung wirklich gut rüber, man kann sich gut hineinversetzen und diese düstere Stimmung überträgt sich beim lesen. Die mittelalterlichen Zustände sind grausam und holen nicht das Beste aus den Menschen raus, eine grausame Welt hat sich gebildet, keine Zivilisation, zurückgeworfen um viele Jahre zählt nur noch man selber.

Cronin schafft es in seinem Buch die Virals immer wieder spannend einzubringen, es sind Wesen von denen man im Buch liest, aber diese nicht so recht fassen kann, man weiß eigentlich gar nicht genau was es für Wesen sind, was sie ausmacht, wie genau sie aussehen. Denn obwohl er die Wesen mehrmals beschreibt, bildet sich bei mir kein klares Bild der Virals in meinem Kopf und jedes Mal sehen sie auch anders aus. Nur, dass sie ein schiefgelaufenes Experiment sind. Niemand versteht diese Wesen, daher wird dem Leser auch nicht klar was sie sind. Außer Amy hat keiner einen Bezug zu diesen Wesen.
Das Thema über die Virals und der postapokalyptischen Welt ist ja zur Zeit der Renner und kommt bei den Lesern sehr gut an, Cronin hat es auch sehr gut und düster rüber gebracht. Trotz des Themas was im Moment viel genutzt wird, hat es Cronin geschafft es wieder anders an den Leser zu bringen, so dass man nicht das Gefühl hat dass man diese Geschichte schon mal gelesen hat.

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, die Wesen, die ich als Kombination aus Vampir und Zombie empfinde, sind wirklich gruselig und als Leser hat man echt ein bisschen Angst wenn sie wieder auftauchen. Amy ist sehr undurchsichtig, man weiß nicht genau was man von ihr halten soll. Was auch daran liegt, dass Amy selbst in dieser Welt ihren Platz noch nicht gefunden hat. Die Charaktere die in dieser Geschichte zusammenfinden können unterschiedlicher nicht sein, was den Verlauf des Romans spannend gestaltet.
Am Ende ist man gespannt auf den zweiten Teil, den habe ich direkt danach gelesen und ich sage schon mal, Es lohnt sich!
Klare Leseempfehlung

Ein klarer Kritikpunkt dieser Trilogie ist, dass man immer noch auf den dritten Band wartet und es keinerlei Infos darüber gibt wann dieser endlich erscheinen wird. Der erste Band erschien 2010 und der zweite Band 2012, seitdem wartet man gespannt auf die Ankündigung für den dritten Band. Diese Zeitspanne finde ich schon sehr extrem. Hätte ich gewusst dass ich so lange auf den letzten Band warten muss, hätte ich die beiden Bände noch nicht gelesen. Echt schade, ich bin gespannt ob es überhaupt noch erscheinen wird.

5 von 5 Punkten

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Freitag, 8. Januar 2016

Witch Hunter Leseprobe

Hier eine Leseprobe zu einem Buch welches sich, meiner Meinung nach, sehr interessant anhört.
Ich denke das wird eine spannende Geschichte.

Lest selbst mal rein.
Witch Hunter Leseprobe

Mittwoch, 6. Januar 2016

Die 100 - Tag 21 (Band II)





Die 100 – Tag 21 (Band II)
Kass Morgan
Roman Jugend
Heyne Verlag
ISBN 9783453269507


Inhalt
100 jugendliche Straftäter wurden aus dem Weltraum entsandt, um die Erde erneut zu besiedeln. Eine völlig entvölkerte Erde – das dachten sie. Doch als ihr Camp eines Nachts überfallen wird, lernen die Jugendlichen die ganze Wahrheit kennen. Es gibt Erdgeborene, die den verseuchten Planeten nie verlassen haben und die vor nichts zurückschrecken. Für Clarke, Ballamy und all die anderen beginnt ein Kamof auf Leben und Tod…

Hierzu wieder der Hinweis, das Buch ist ganz anders als die Serie im TV, andere Charaktere die wichtig sind, die Handlungen weichen auch von einander ab.

Auch vom zweiten Band bin ich wieder begeistert, ich hatte es wieder sehr schnell zu Ende gelesen.
Hier im zweiten Band geht es noch mal spannend weiter, man erfährt mehr von den Erdgeborenen, aber man ist sich durchweg nicht sicher, ob diese den Jugendlichen friedlich gesinnt sind, oder nicht. Man kann die Erdgeborenen nicht so durchschauen.
Schließlich wird Octavia von den Erdgeborenen entführt und die Situation eskaliert zwischen den Parteien. Auch wenn Octavia angeblich von einer abgespaltenen Gruppe der Erdgeborenen entführt wurde, bleibt trotzdem ein merkwürdiges Gefühl zurück. Ist diese Gruppe wirklich zu den Jugendlichen freundlich, oder steckt da was anderes hinter? So ist mein Gefühl, muss man im nächsten Band abwarten was wird.
Die Jugendlichen wissen auch nicht wie sie die Situation rund um die Erdgeborenen einschätzen sollen, wodurch das Camp in zwei Gruppen getrennt wird. Und sich die Jugendlichen untereinander immer mehr misstrauen.
Während Clarke und Bellamy Octavia von den Erdgeborenen abholen erfährt Clarke unglaubliches über ihre Eltern, was sie total durcheinander bringt.

Auf der Ark spitzt sich die Lage zu, der Sauerstoff wird knapp und die Phoenix schottet sich von den übrigen Schiffen ab, was den sicheren Tod für die Bewohner der anderen Schiffe bedeutet, die Dramatik der Situation wird durch die Kapitel von Glass sehr gut dargestellt. Man fiebert richtig mit, ob sie die Menschen und ihre Freunde retten kann.

Auf der Erde und auf der Ark kommt auch mal wieder die Liebe nicht zu kurz.

Die Charaktere werden hier auch wieder sehr gut beschrieben und man versteht diese immer besser, die Rückblenden auch hier wieder interessant, aber manchmal zu langwierig. Geheimnisse werden hier angedeutet aber nicht gelüftet, was die Spannung auf den dritten Teil weiter erhöht.

Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und liest sich sehr gut, die Kapitel sind kurz und knapp. Die Seiten flogen nur so dahin und schon war man am Ende.

Der zweite Teil ist eine gelungene Fortsetzung, es hat mich begeistert und ich warte voller Vorfreude auf das Finale der Trilogie. Ich bin gespannt wie sich die Geheimnisse alle auflösen und diese Trilogie enden wird.

März 2016 wird der dritte Teil erscheinen, meiner Meinung nach noch viel zu lange! J

5 von 5 Punkten

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